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03.11.2026 3 Min. Lesezeit

Kaffee aus Kolumbien: Farmen, Regionen und unsere kolumbianischen Kaffees

Was kolumbianischen Kaffee ausmacht, woher er kommt und wie er zu uns nach Lübeck gelangt – mit unseren Farmbesuchen, zwei Podcast-Folgen und den kolumbianischen Kaffees aus unserer Rösterei.

Frisch gepflückte Kaffeekirschen in Quindío, Kolumbien

Kolumbien ist eines der bekanntesten Kaffeeländer der Welt – und eines der vielfältigsten. Im Oktober waren wir selbst dort, auf Farmen in Quindío, zwischen Kaffeebäumen, Kakao und ziemlich vielen Moskitos. Hier haben wir zusammengetragen, was kolumbianischen Kaffee ausmacht, welche Geschichten wir mitgebracht haben und welche kolumbianischen Kaffees du bei uns findest.

Was macht kolumbianischen Kaffee aus?

Kaffee wächst in Kolumbien entlang der Anden, oft auf steilen Hängen in 1.200 bis über 2.000 Metern Höhe. Angebaut wird fast ausschließlich Arabica. Viele Farmen sind klein, oft nur wenige Hektar, und seit Generationen in Familienhand. Weil sich das Klima über das Land stark unterscheidet, gibt es in vielen Regionen sogar zwei Ernten im Jahr: die Haupternte und eine kleinere Zwischenernte, die Mitaca.

Geschmacklich reicht kolumbianischer Kaffee von klassisch – Karamell, Schokolade, Nüsse – bis zu sehr fruchtigen, experimentellen Kaffees. Gerade in den letzten Jahren sind kolumbianische Farmen mit neuen Aufbereitungen wie langen Fermentationen oder Co-Fermenten bekannt geworden.

Wichtige Anbauregionen

  • Quindío und Eje Cafetero: das traditionelle Kaffeedreieck im Zentrum des Landes. Hier haben wir die Finca El Girasol, die Finca El Silencio und die Finca Belén von Col Spirit besucht.
  • Antioquia: große Region im Nordwesten mit vielen Kleinproduzenten – von hier kommt auch unser Cascara.
  • Huila, Cauca, Nariño, Tolima: südliche Regionen in großer Höhe, bekannt für komplexe, oft fruchtige Kaffees.

Wie kommt der Kaffee aus Kolumbien zu uns?

Zwischen Farm und Rösterei liegen viele Schritte: Ernte, Aufbereitung, Trocknung, Sortierung, Export, Transport über den Atlantik und Lagerung. In Kolumbien verkaufen Farmer entweder an die Kooperativen und damit an die nationale Kaffeeföderation FNC – oder an Exporteure, die gezielt Specialty Coffee einkaufen. Unser Importpartner für kolumbianische Kaffees ist Col Spirit. Wie das genau funktioniert, warum ein Container Specialty Coffee so viel kostet und was Direct Trade wirklich bedeutet, erzählt Andreas in Podcast #18: Wie kommt Kaffee aus Kolumbien zu uns?

Unsere Farmbesuche in Kolumbien

Finca El Silencio – Sara Gutiérrez

Sara erzählt die Geschichte ihrer Familie, warum Specialty Coffee ihre Farm gerettet hat und was hinter Carbonic Maceration steckt: Podcast #17 von der Finca El Silencio.

Finca El Girasol – Robinson und seine Familie

Auf 1.750 Metern in Quindío: Farm-Tour, Lunch und Einblicke hinter die Kulissen einer Familie, für die Specialty Coffee viel verändert hat: Zu Besuch auf der Finca El Girasol.

Finca Belén – Col Spirit

Mitten in der Plantage zwischen Pink Bourbon und Kakao haben wir mit Andreas über die FNC, Logistik, Co-Fermente und die Zukunft der Kaffeefarmen gesprochen – in Podcast #18.

Kolumbianischer Kaffee bei uns

Diese kolumbianischen Kaffees und Produkte haben wir gerade in der Rösterei:

Welche Sorten gerade da sind, wechselt mit der Ernte. Alle aktuellen Kaffees findest du bei Espresso und Filterkaffee. Was Specialty Coffee überhaupt ausmacht, erklären wir in Was ist Specialty Coffee?

Lust, das selbst zu probieren?

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